Blood Gold Moon – Stage 2 Finish

Wie im letzten Artikel angekündigt fehlten noch ein paar Kleinteile. Die sind jetzt angekommen, und konnten umgehend eingebaut werden.

Es handelt sich um eine Tone Pros Bridge, Modell T3BT wide post metric, also die Ausführung mit den breiten Standbolzen, in gold Finish. Einfach an der alten Bridge die Verriegelungen mit dem 2er Inbus lösen, die Bridge abnehmen und die Bolzen aus der im Body eingeschlagenen Verankerung rausdrehen. Eine vergoldete Verankerung ist bei der neuen Bridge dabei. Ich habe aber die alte dringelassen, weil man sie eh nicht sieht, und mir dafür der Arbeitsaufwand zu groß war.
Jetzt also dasselbe in umgekehrter Reihenfolge, goldene Bolzen rein, Bridge drauf, nein, noch nicht die Bridge locken.
Erst Saiten aufziehen, stimmen, Saitenlage an der neuen Bridge einstellen, Halskrümmung kontrollieren, evtl. nachjustieren und die Oktave an den Saitenreitern einstellen. Danach kommen dann die kleinen Inbusschrauben zum Einsatz. So, die Bridge ist fest, Arbeit erledigt.

Vorher wurden aber logischerweise die String-Thru Hülsen für die Saitendurchführung im Body für vorne (6 mm Durchmesser) und hinten (8 mm Durchmesser) eingebaut. Der Wechsel war kinderleicht. Die oberen Hülsen ließen sich mit einer flachen Klinge anheben und entfernen. Die unteren gingen raus, wenn man von oben einen Schraubendreher durch die Löcher drückte. Die neuen Hülsen wurden einfach in die Löcher gesteckt; am Ende war ein leichter Widerstand zu überwinden, dann saßen die Dinger auch schon fest.

Hier das Ergebnis:

Blood Gold Moon – Stage 1

Schecter C-1 Blood Moon im Originalzustand

Die C-1 Blood Moon von Schecter begeistert mich nach wie vor genauso wie beim Kauf im Februar 2010. Nicht nur wegen des damals hervorragenden Outlet-Preises, sondern – natürlich – hauptsächlich wegen ihrer Bespielbarkeit und des grandiosen Klanges.

Das heißt natürlich nicht, dass sie keine Schwächen hat. Mich störte immer die sogenannte Black Chrome Hardware. Ja, das ist nen rein optischer Punkt, aber schließlich spielt das Auge mit. Also war der Moment, als ich beschloß, die Werksmechaniken durch Planet Waves Trimlocks zu ersetzen der, an dem ich die Farbentscheidung treffen mußte. Die fiel auf Gold, für mich der natürlich Kontrast zur Bodyfarbe.

Kopfplatte mit Planet Waves Trimlock Mechaniken

Nachdem die Mechaniken, die perfekt in die Originalbohrungen der Schecter passen, montiert waren, ging die Sucherei nach den restlichen Hardwareteilen los. Goldene Dome Potiknöpfe waren schnell gefunden; ich entschied mich für die Warwick Modelle mit der Punktmarkierung. Klinkenbuchsenblech, PU-Rahmen und ein 3-Weg Schalter in Gold waren nicht auf Anhieb zu finden. Auch weil ich die PU-Rahmen aus Metall wollte. Aber letztlich fand ich alles bei ML-Factory. Die PUs habe ich von ihrer Abdeckung befreit, dazu waren nach Ausbau der PUs je 2 Lötpunkte zwischen PU-Sockel und Abdeckung zu entfernen. Ich find unabgedeckte Humbucker einfach ästhetischer. Die Bloodmoon offenbarte unter den Abdeckungen dann (bei meiner zumindest) am Hals einen schwarzen, und am Steg einen cremefarbenen PU. Creme mußte nicht wirklich sein, aber damit kann ich leben. Eventuell kommen später mal andere PUs rein, die werden dann nicht creme …

 

Controllerelemente in Gold

Fehlt noch ein güldener Steg; da habe ich zwar einige gefunden, aber ich will mich erst noch schlau machen, welche davon gleichwertig oder besser wie die verbaute Tonepros Version ist. Nur was die Saitendurchführungen im Body betrifft, konnte ich von diesen Hülsen bisher keine goldfarbenen finden. Falls da jemand eine Bezugsquelle weiß …

 

 

Bedienelemente der Blood Moon

Bedienelemente, Steg-PU und Klinke nach Umbau

Der gesamte Umbau dauerte knapp 1 1/2 Stunden und ging komplett ohne Probleme von statten. Kein Wunder, wenn alle Teile in die Originalbohrungen passen, und im Prinzip nur ein paar Schrauben lose und wieder fest gedreht werden müssen.

 

 

 

 

C-1 Blood Moon nach Goldumbau im Schecter Case

Und so sieht das bisher aus:

Laufende Migration

Status

Ich stelle grade von meinem selbstgeschriebenen CakePHP Blog auf WordPress um. Dabei habe ich wenig Eile, es kann also ne zeitlang so aussehen, als tut sich hier nix.

Warum ich das mache? Ich spiele einfach lieber Gitarre, als mich ständig um eigenen Code zu kümmern.